Tierschutz macht Schule

"Encyklopädisches Handbuch der Pädagogik" (1909)

Heutige Handbücher, Lexika oder Wörterbücher der Erziehungswissenschaft lassen Eintragungen zum Tierschutz oder zur (Prävention von) Tierquälerei gänzlich vermissen. Umso bemerkenswerter ist daher, dass ein Beitrag zu dem Stichwort "Tierquälerei" von Philipp Klenk in einem Werk, welches im Jahr 1909 in der zweiten Auflage erschienen ist, sich über einen Umfang von - mit Literaturangaben - knapp über 10 Seiten erstreckt.



Abb. 1:
Überblick zur Gliederung des Beitrags. Bemerkenswert sind vor allem die Punkte 9. und 10. - Ausschnitt aus: Philipp Klenk: Tierquälerei. In: Encyklopädisches Handbuch der Pädagogik. Bd. 9, Strafe - Vortrag, mündlicher. Herausgegeben von Wilhelm Rein, Langensalza: Beyer, 2. Aufl. 1909, S. 190-200


Noch bemerkenswerter allerdings ist, dass Klenk bereits Befunde aufgreift, die genau so von der aktuellen Forschung bestätigt werden: die entsittlichende Wirkung von Gewalt gegen Tiere als oftmals Vorstufe zu späteren Gewaltverbrechen gegenüber Menschen:


Abb. 2: Ausschnitt aus dem Beitrag Tierquälerei von Philipp Klenk, in: Encyklopädisches Handbuch der Pädagogik (1909), a.a.O., S. 195

In demselben Band dieses Handbuchs befasst Philipp Hartleb sich mit Tierpflege und Tierschutz, u.a. als "Form des sog. Schullebens":


Abb. 3: Überblick zur Gliederung des Beitrags Tierpflege und Tierschutz von Philipp Hartleb, in: Encyklopädisches Handbuch der Pädagogik (1909), a.a.O., S. 181-190


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