Tierschutz macht Schule

AG Bedrohte Tiere

Die Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Rebecca mit Schülern der sechsten Jahrgangsstufe fand an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Mülheim an der Ruhr statt. Getroffen wurde sich jeden Donnerstag von 14:15 Uhr bis 15:30 Uhr.

Das Hauptaugenmerk sollte gelegt werden auf:

• Sensibilisierung der Kinder für Artensterben, Umweltverschmutzung, Regenwaldabholzung, etc.
• Aufzeigen der Besonderheiten der Tiere und Verdeutlichung ihrer Schützenswürdigkeit
• Sympathie für die Tiere erwecken
• Sozialverhalten wie…
    – Umgang mit (fremden) Mitschülern
    – Verantwortung und Zusammenhalt im Team
    – Auf Themen einigen und umsetzen
    – Präsentation vor anderen Menschen, etc.
• Internetrecherche und andere Informationsbeschaffung & -verarbeitung


Ausarbeitung einer Schülerin der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Vom Aussterben bedroht
Wenn in Deutschland eine Pflanzen- oder Tierart vom Aussterben bedroht ist, bedeutet das, dass es sie hier schon bald nicht mehr geben wird. Wolf und Bär etwa sind in Deutschland seit langem ausgestorben. Aber sie kommen immerhin noch in anderen Ländern vor, wo sie weniger bedroht sind, Eine echte Katastrophe tritt allerdings ein, wenn eine Tierart weltweit vor dem Aussterben steht. Aussterben bedeutet dann, dass es auf der ganzen Erde kein einziges Tier mit dem typischen Aussehen, dem Verhalten oder kurzum dem Gen-Vorrat dieser Art mehr geben wird. Eine einmal ausgestorbene Tierart lässt sich nicht mehr auf die Erde zurückholen. Die wichtigsten Gründe für das Aussterben liefert der Mensch, vor allem durch die Überbevölkerung. Sie führt zur Zerstörung vieler Lebensräume. Innerhalb von nur 70 Jahren ist rund die Hälfte aller Wälder auf der Erde abgeholzt worden. Schätzungen zufolge werden bis 2100 ein bis zwei Drittel aller Tierarten aussterben. Bis heute werden rund 1,7 Millionen Tierarten beschrieben. Auf der Erde leben aber über 6 Millionen Arten. Der größte Teil dieser bis heute noch unbekannten Tiere wird wegen der Umweltzerstörung aussterben, bevor sie ein Wissenschaftler überhaupt zu Gesicht bekommen hat.

Plakate, die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit erstellt haben